Über den Müll zum gegenseigen Lernen oder die Müllsatire in Z.
Volksvertreter haben es nicht einfach. Über und für das Wohl von Stadt, Bürgern und der Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben, müssen sie viel nachdenken. Dies auch noch in Einklang zu bringen, strengt an. Schmerzen bereitet es außerdem, weil doch das Eine oder Andere dabei auf der Strecke bleiben muss.
Weh können diese Nachdenkendprodukte den Bürgern dann wiederum tun. Im Geldsäckel und im Kopf - vom kräftigen Schütteln.
Nehmen wir uns z. B. mal der Endlosstory mit dem Entwurf einer Müllsatzung der Stadt Z (nein nicht X) an.
Eine Meinung der wackeren Vertreter: Bei der Müllentsorgung entstehen ja bereits Kosten für die simple Bereitstellung des Systems. Dafür, dass es überhaupt eines gibt und jeder Einwohner eine Leerung seiner Tonne in Anspruch nehmen kann oder KÖNNTE.
Brav gedacht!
So rechneten sie aus, dass etwa 15,- € Fixkosten pro Beinpaar entstehen. Warum also nicht ca. 26,- € jedem Einwohner als Sockelgebühr schon mal in Rechnung stellen? Da kann man richtig fett damit arbeiten... Und eine fast sichere Einnahme ist es auch. Stimmt!
Nur für mich nicht. Ich plärre über den Gartenzaun: „Diese Sockelgebühr will ich nicht. Wo bleibt meine freie Wahl, die Marktwirtschaft, meine Entscheidung welcher Firma ich mein Geld gebe? He, ich bin freier Wähler! Und überhaupt würde es bei Kurt preiswerter, meine 4 Eimer Restmüll pro Jahr, vergraben zu lassen. Nur, ich bekomme diese Firma aufdiktiert.“
Nach dieser verbalen Entladung beginnt mein Denkapparat mit seiner Arbeit.
Nun schaut es ja bekanntlich mit den Einnahmen von Industrie, Handwerk und Gewerbe auch nicht bestens aus.
Warum?
Weil die Unternehmen nicht von Staat und den Volksvertretern lernen!
So könnte es dem Bäcker an meiner Ecke weitaus besser gehen. Auch der hat Fixkosten deshalb, weil die Anwohner bei ihm Backwaren kaufen können oder KÖNNTEN. Auf gesetzlicher Grundlage eines Innungsbeschlusses wäre lediglich die Erhebung einer Bereitstellungebühr zu legitimieren.
Zack, ein „Semmelsockelbescheid“ würde jedem Bewohner im jeweiligen Einzugsbereich ins Haus flattern. Egal, ob er seine Brötchen selbst bäckt oder nicht. Natürlich ginge das auch beim Fleischer mit dem „Knochenbescheid“, dem Blumen- und Getränkehändler usw. Also Unternehmer, ran an die Kohle. Jedem Unternehmer seinen Bescheid für die bloße Bereitstellung seiner Leistung!
Das Ganze muss ich wohl laut gedacht haben. Denn über den Zaun kommt es zurück:
„Puh, sollen doch Staat und Volksvertreter von der Wirtschaft lernen, das ist weitaus besser und gescheiter.“ „Richtig und besser", meine auch ich. Denn, wenn so eine Stadt oder auch Land nicht mehr rentabel schaffen kann weil die Kosten explodieren, die Einnahmen sinken, die Verschuldung wächst UND bevor Insolvenz droht, verlagert doch den „Laden“ nach Osteuropa oder Fernost.
Das spart mächtig ein und besser wäre es fürs Volk allemal.
Weh können diese Nachdenkendprodukte den Bürgern dann wiederum tun. Im Geldsäckel und im Kopf - vom kräftigen Schütteln.
Nehmen wir uns z. B. mal der Endlosstory mit dem Entwurf einer Müllsatzung der Stadt Z (nein nicht X) an.
Eine Meinung der wackeren Vertreter: Bei der Müllentsorgung entstehen ja bereits Kosten für die simple Bereitstellung des Systems. Dafür, dass es überhaupt eines gibt und jeder Einwohner eine Leerung seiner Tonne in Anspruch nehmen kann oder KÖNNTE.
Brav gedacht!
So rechneten sie aus, dass etwa 15,- € Fixkosten pro Beinpaar entstehen. Warum also nicht ca. 26,- € jedem Einwohner als Sockelgebühr schon mal in Rechnung stellen? Da kann man richtig fett damit arbeiten... Und eine fast sichere Einnahme ist es auch. Stimmt!
Nur für mich nicht. Ich plärre über den Gartenzaun: „Diese Sockelgebühr will ich nicht. Wo bleibt meine freie Wahl, die Marktwirtschaft, meine Entscheidung welcher Firma ich mein Geld gebe? He, ich bin freier Wähler! Und überhaupt würde es bei Kurt preiswerter, meine 4 Eimer Restmüll pro Jahr, vergraben zu lassen. Nur, ich bekomme diese Firma aufdiktiert.“
Nach dieser verbalen Entladung beginnt mein Denkapparat mit seiner Arbeit.
Nun schaut es ja bekanntlich mit den Einnahmen von Industrie, Handwerk und Gewerbe auch nicht bestens aus.
Warum?
Weil die Unternehmen nicht von Staat und den Volksvertretern lernen!
So könnte es dem Bäcker an meiner Ecke weitaus besser gehen. Auch der hat Fixkosten deshalb, weil die Anwohner bei ihm Backwaren kaufen können oder KÖNNTEN. Auf gesetzlicher Grundlage eines Innungsbeschlusses wäre lediglich die Erhebung einer Bereitstellungebühr zu legitimieren.
Zack, ein „Semmelsockelbescheid“ würde jedem Bewohner im jeweiligen Einzugsbereich ins Haus flattern. Egal, ob er seine Brötchen selbst bäckt oder nicht. Natürlich ginge das auch beim Fleischer mit dem „Knochenbescheid“, dem Blumen- und Getränkehändler usw. Also Unternehmer, ran an die Kohle. Jedem Unternehmer seinen Bescheid für die bloße Bereitstellung seiner Leistung!
Das Ganze muss ich wohl laut gedacht haben. Denn über den Zaun kommt es zurück:
„Puh, sollen doch Staat und Volksvertreter von der Wirtschaft lernen, das ist weitaus besser und gescheiter.“ „Richtig und besser", meine auch ich. Denn, wenn so eine Stadt oder auch Land nicht mehr rentabel schaffen kann weil die Kosten explodieren, die Einnahmen sinken, die Verschuldung wächst UND bevor Insolvenz droht, verlagert doch den „Laden“ nach Osteuropa oder Fernost.
Das spart mächtig ein und besser wäre es fürs Volk allemal.
Zauberblicke - 17. Mär, 11:18